Axel Springer-Präsenz im Silicon Valley geht in die Verlängerung



Von morgen an bis Ende Juli werde ich im Silicon Valley sein. Axel Springer verlängert seine Präsenz in Palo Alto und schickt nun regelmäßig Mitarbeiter als „Visiting Fellows“ dorthin. Ich bin der erste Fellow. Kai Diekmann und Peter Würtenberger kehren am 1. Juni zurück, Martin Sinner verlängert seinen Aufenthalt. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den drei Kollegen. Meine bisherigen Aufgaben als Senior Vice President Investor Relations und Public Affairs führe ich fort und werde dafür öfters in Berlin sowie auf Reisen sein. Und ja: der deutschen Leistungsschutzrecht-Debatte bleibe ich erhalten. Kein Grund zur Freude für die Gegner des Gesetzes also. Für die Leser dieses Blogs wird sich aber manches ändern. Neben der Berichterstattung über Copyright und Netzpolitik rücken mehr und mehr die Themen Paid Content und Technologie in den Vordergrund. Auf diese Felder werde ich mich im Silicon Valley konzentrieren.

Hier das Original der Pressemitteilung:

Kai Diekmann, 48, BILD-Chefredakteur und Herausgeber der BILD-Gruppe, sowie der für den zentralen Vermarktungsbereich Axel Springer Media Impact verantwortliche Chief Marketing Officer Peter Würtenberger, 46, werden zum 1. Juni 2013 zwei Monate später als ursprünglich geplant ihre Tätigkeiten in Berlin wieder aufnehmen. Sie waren im September 2012 gemeinsam mit dem Idealo-Gründer Martin Sinner, 45, für ein digitales Research Projekt ins Silicon Valley gereist, um sich mit dort ansässigen Unternehmen und Universitäten zu vernetzen und neue unternehmerische Ideen für digitales Wachstum zu entwickeln. Martin Sinner wird seinen Aufenthalt verlängern, um insbesondere Frühphaseninvestments für die Axel Springer AG vorzubereiten und zu koordinieren.

Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, kündigte eine kontinuierliche Präsenz im Silicon Valley an. „Aus einem zeitlich und personell begrenzten Experiment, das ursprünglich nur auf drei Mitarbeiter ausgerichtet war, wollen wir jetzt ein regelmäßiges Besuchsprogramm machen. Die persönliche Verbindung ins Silicon Valley und die unmittelbare Nähe zu den Entwicklungen für digitales Zukunftsgeschäft während der letzten Monate waren für Axel Springer sehr wertvoll. Darauf möchten wir aufbauen. Die einzigartige Chance und Herausforderung, sich für einige Zeit auf neue Entwicklungen zu konzentrieren, möchten wir künftig auch weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geben.“

Künftig werden sich sogenannte „Visiting Fellows“ für einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten in Palo Alto aufhalten. Die Fellows werden entweder ihre regulären Aufgaben für die Dauer ihrer Abwesenheit ruhen, bzw. sich vertreten lassen oder, sofern möglich und sinnvoll, am Heimatstandort parallel weiter ausüben. Der erste Axel Springer „Visiting Fellow“ ist Christoph Keese, 48. Sein Aufenthalt beginnt am 12. Februar 2013 und endet am 30. Juli 2013. Er wird während dieser Zeit seine Funktion als Senior Vice President Investor Relations und Public Affairs durch Reisetätigkeit weiter ausüben.

Für das „Visiting Fellow“-Programm können sich Mitarbeiter bewerben, die bei Axel Springer Schlüsselpositionen für den digitalen Umbau des Unternehmens einnehmen und die sich mit herausragenden Ideen und Leistungen bereits verdient gemacht haben.



 

35 Kommentare

 
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  19. M.Winter

    Da man bei Herrn Keese immer mehrmals fragen muss:

    Wie hoch ist der Umsatz mit redaktionellen Inhalten im Netz?
    (Im Geschäftsbericht von Springer ist dazu NICHTS aufgeführt)

     
     
  20. M.Winter

    Zahlen finde ich immer nur unter dem Stichwort “Digitale Medien”, laut Definition also “drei Kompetenzfelder – Content-Portale, Online-Marktplätze und Online-Vermarktung.”

    Bei den Content-Portalen – und um die geht es ja – finde ich aber nur Zahlen zu Visits, keine zu den damit erzielten Erlösen. Die finde ich nur im Überbegriff “Digitale Medien”.

    Also wieviel wird im Bereich Content-Portale erwirtschaftet?

     
     
    • dfgdfgdfgdfg

      Herr Keese die Frage istdoch ganz einfach:
      Also wieviel wird im Bereich Content-Portale erwirtschaftet?
      Wenn Sie schon eine finanzielle Unterstützung des Staates fordern, dann wäre es nur fair, wenn Sie mal diese Zahlen offenlegen würden.

      Springer ist und bleibt halt ein verlogener Drecksladen!

       
       
      • M.Winter

        Bleiben wir sachlich. Anders als Herr Keese behauptet gibt es im Geschäftsbericht von Springer, der ja online als PDF verfügbar ist, keinerlei Zahlen zu Erlösen im Bereich Content-Portale. Es werden nur Visits genannt.

         
         
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  22. Stefan

    “Kein Grund zur Freude für die Gegner des Gesetzes also”.

    Freude? Eher Wut, wenn Lobbyisten die Gesetze machen. LSR passt wunderbar analog zu dem hier:

    http://heise.de/-1801322

    “Paid Content”: Das sage ich ja die ganze Zeit schon. Sollen sich die Verlage doch hinter ihren Paywalls verstecken; dann braucht es auch kein LSR.

     
     
  23. kleitos

    Das ist doch schön zu hören, das AS im Jahr 2013 endlich beginnt, sich mit dem digitalen Zukunftsgeschäft zu beschäftigen.

    Und wenn bei Ihnen, Herr Keese, das Thema Technologie in den Vordergrund rückt, werden sich Ihnen vielleicht auch die Mysterien einer robots.txt offenbaren.

    Insgesamt alles Beides ein bischen spät, aber besser spät, als nie ;-)

     
     
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      • dfgdfgdfgdfg

        die 1 Mrd. hört sich ja ganz nett an, aber dieser Umsatz bezieht sich doch hauptsächlich auf Springers Beteiligungen an nicht redaktionellen Seiten wie idealo.de und Co oder?

        Der Umsatz mit redaktionellen Inhalten im Netz wäre interessant.

         
         
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        • @ dfgdfgdfgdfg: Genau. Deswegen werden wir nicht müde zu betonen, dass Gesellschaft und Politik mit darüber nachdenken sollten, wie die Finanzierung von Journalismus in Zukunft funktionieren soll. Mit klassischer verlegerischer Arbeit wäre rund eine Milliarde bei weitem nicht erreichbar gewesen.

           
           
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          • dfgdfgdfgdfg

            Wenn bei journalistischer Arbeit zu wenig Geld verdient wird, dann sollten sich darüber nicht Gesellschaft und Politik Gedanken machen, sondern die Verlage.

            Die Zeiten von Qualitätsjournalismus sind ja schon lange vorbei. Gerade die Berichterstattung über das Thema Leistungsschutzrecht zeigt ganz deutlich wie wenig Qualität bei der journalistischen Arbeit zählt (vgl. http://leistungsschutzrecht.info/stimmen-zum-lsr/blog-beitrag/leistungsschutzrecht-etwas-besorgniserregendes-geschieht-in-deutschland).

            Die Lösung des Problems ist doch ganz einfach:
            1. Journalisten müssen wieder anständig bezahlt werden (gerade die Onliner)
            2. Die Entscheider müssen endlich erkennen, dass die Zeiten von “klassischer verlegerischer Arbeit” vorbei sind.
            3. Die Verlage müssen endlich mal anfangen in qualitativ hochwertigen Content zu investieren. Denn für umformulierte DPA-Meldungen ist keiner bereit zu bezahlen.
            4. Die Verlagsbranche muss mit dem Problem der sinkenden Einnahmen selber fertig werden und seine Energie in bessere Inhalte investieren. Dann werden die Leute auch für die Inhalte zahlen.
            5. Leute wie Herrn Keese rausschmeißen, das Thema Leistungsschutzrecht als Schwachsinn ad acta legen und dafür eine Hand voll Journalisten einstellen und sich endlich wieder mit der eigentlichen Arbeit (tolle Inhalte schaffen) beschäftigen.

               
             
             

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